Das Abenteuer Uganda beginnt ;)

Aussicht vom Arua Hill

Liebe Freunde und Leser meines Blogs!

Ich grüße euch ganz herzlich aus Arua/Uganda. Wie man schon an der Überschrift erkennen kann, war es eine interessante Anreise nach Arua. Aber ich will mal von vorne anfangen. Am 15.02.2020 startete mein Flugzeug in Richtung Ägypten, allerdings schon mit 1 Stunde Verspätung. Damit war klar, dass ich meinen Anschluss in Kairo nicht bekommen werde. Nicht zu wissen, was man jetzt machen soll, war kein schönes Gefühl. Wiedermal durfte ich erleben, dass Gott groß ist. Schon von Deutschland aus hat die Fluggesellschaft ein Hotelzimmer für mich gebucht, da der Weiterflug nach Entebbe/Uganda erst in 24 Stunden ging. In Kairo angekommen, suchte ich den Schalter von meiner Fluggesellschaft. Der nette Herr hinterm Tresen nahm erst mal meinen Pass und sagte, dass ich solle mich setzen und warten. Nach gut 1 ½ Stunden rief der Officer mich auf und ich bekam einen gelben Zettel (Transfer -Visum). Es ging dann weiter ins Hotel, was ausgesprochen nobel war. Am nächsten Tag lernte ich auch neue Leute aus Deutschland, Süd-Sudan und Tansania kennen, die auch nach Uganda fliegen wollten. Einer von ihnen organisierte einen Guide für einen Trip durch die Stadt und zu den Pyramiden. Es war eine sehr coole Erfahrung, ich hätte nie für möglich gehalten, dass ich diese gigantischen Bauten einmal sehen darf. Ich danke Gott für diese Möglichkeit.

Nach diesem coolen Erlebnis ging es dann am Abend weiter in Richtung Entebbe (Uganda). Am Flughafen angekommen (3:30am), begrüßten mich voller Freude Bettina und Martin Wiche (Stationsleiter) mit Damaris (Kurzzeitlerin). Am Morgen starteten wir dann Richtung Arua (ca. 8 Auto-Stunden lagen vor uns ;). Auf der Fahrt merkte man sehr schnell, dass man in einem anderen Land ist…. An der Seite waren ganz viele kleine Stände gut erhalten oder auch nicht.

Beim Frühstücken in Entebbe
Während der Fahrt haben wir gleich mal einen Elefanten gesehen

An der Station angekommen, warteten schon gespannt Simon und Dickson. Die beiden Ugander sind hier meine Zimmernachbarn und ich arbeite mit ihnen. Sie sind richtig cool und haben gleich ein paar Luftballons zum Abendessen aufgehangen 😀

Nun bin ich schon 3 Wochen da und ich werde langsam immer mehr in meine späteren Aufgaben herangeführt. In den letzten beiden Wochen war ich mit in den Gefängnissen, die wir regelmäßig besuchen. Die Häftlinge singen am Anfang immer und dann gibt es eine Bibelarbeit. Diese wird meistens auf Lugbara oder Swahili übersetzt. Es ist toll zu sehen, wie das gesäte Wort Gottes aufgeht und das Leben der Gefängnisinsassen verändert.

Auch auf der Station gibt es einiges zu tun. Wir haben Fundamente gegossen für den Zaun und ein neues Tor, was gebaut werden soll, ein Geländer verschönert und vieles weitere…

Da sind wir gerade dabei das Fundament zu gießen
Auf dem Weg ins Gefägniss Simon wird heute Predigen und Damaris Wird Kinderstunde machen

Ich halte Euch auf dem Laufenden. Der Herr segne euch! Bis bald!

Goodbye Deutschland

Nun ist es soweit und ich darf so Gott will am Samstag den 15. Februar nach Uganda fliegen. Die letzten Besuche habe ich letztes Wochenende gemacht da durfte ich noch mal nach Leipzig. Jetzt geht es straff auf den Flug zu. Meine Sachen sind soweit gepackt, und ich hoffe das es keine Probleme gibt am Zoll.

Der erste Koffer ist gepackt. (Mittlerweile auch der 2. )
Das ist das Völkerschlachtsdenkmal in Leipzig wo ich am Wochenende war.

Da ich bald in Uganda bin weiß ich nicht genau wann ich das nächste mal was veröffentlichen kann. Da ich noch nicht genau weiß wie das da unten abläuft mit Wlan und Arbeit. Ich hoffe aber das ich trotzdem alle 2 – 3 Wochen was veröffentlichen kann.

Abschied aus Falkenstein

Am 26. Januar fand mein Aussendungsgottesdienst in Falkenstein statt.

Ingo Bittenbinder Predigte und stellte die Station Arua in Uganda vor.

Ich wurde eingesegnet und von der ganzen Gemeinde ausgesandt. Meine Aussendungsworte bzw. Bibelverse waren:

Jesus Christus spricht: ,,Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende .’’ (Matthäus 28, 20b)

Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HERRN verläßt und dessen Zuversicht der HERR ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt und am Bach gewurzelt. Denn obgleich eine Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün, und sorgt nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern er bringt ohne Aufhören Früchte. (Jeremia 17,7)

Nun ist es soweit, dass es endlich los geht. Am 15. Februar fliege ich, so Gott will. Die Vorbereitungen laufen. Ich möchte mich auch hier bei meinen Freunden bedanken, die mich unterstützen und hinter mir stehen. Danke an meine Familie, dass sie mich gehen lässt und mich unterstützt.

Vielleicht interessiert Euch ja, was ich eigentlich in meiner Freizeit so mache ?

Wenn ich mal nicht arbeite und ein bisschen freie Zeit ist, dann bin ich meistens unterwegs, z.B. beim Kairos Sport. Ich möchte Euch kurz Kairos erklären:

Das Kairos Projekt wurde 2007 von mehreren Christen aus verschiedenen Gemeinden gegründet. In diesem Projekt geht es darum das man internationale Menschen erreicht und mit ihnen die verändernde und Leben-schaffende Kraft Gottes miteinander teilt. Wie macht man das? Nun es gibt verschiedene Bereiche:

  • Gottesdienst: – Am zweiten und vierten Samstagabend im Monat treffen wir uns zu einem Gottesdienst (internationaler Lobpreis, Predigten, in allen möglichen Sprachen übersetzt, Kindergottesdienst)
  • Kairos Kids: – Parallel zu den Gottesdiensten bieten wir ein Kinderprogramm an, wo gebastelt, gespielt, gemalt, gepuzzelt, gebaut wird. Das wichtigste aber bei allem ist die altersgerechte Andacht
  • verschiedene Gruppen: – Neben unseren Gottesdiensten treffen sich viele in kleinen Gruppen in verschiedenen Sprachen, wo man bespricht, was einem so bewegt und vieles mehr
  • Kairos Sport (bin ich hauptsächlich tätig): – Wir spielen alle möglichen Sportarten zusammen, ob es Fußball, Volleyball, Handball, ….. ist. Wir bringen die Leute zu den verschiedenen Orten, machen mit ihnen Sport und fahren sie wieder nach Hause. Unterstützt wird die Arbeit von Sportler ruft Sportler (SRS)

Nun ein paar Bilder:

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Jeden Donnerstag findet auch ein Jugendkreis statt von der EFG Haiger. In dieser Gemeinde besuche ich sonntags den Gottesdienst. Außerdem findet am ersten Freitag des Monats immer Sheperd`s Inn statt. Dort wird Jung und Alt eingeladen in die Gemeinde zu kommen. Es gibt immer verschiedene Themen und Aktionen mit entsprechenden Andachten.

Nach turbulenten Wochen Weihnachten daheim !

Dieser wunderschöne Container hat mich in den letzten Wochen Nerven gekostet 😀

Anfang Dezember ging es langsam los, die Sachen für den Kenia-Container vorzubereiten. Zuerst mussten die Sachen vom Exportlager in die Werkstatt geräumt werden. Dazu gehörten zum Beispiel Waschmaschinen, Trockner, Kochtöpfe, Herdplatten, Motoren, Auto-Achsen, große Reifen und vieles mehr.

Nebenbei kam dann die Entscheidung, in welches Land ich gehen werde – nach Uganda. Danach kam auch noch Arbeit auf mich zu, da meine Unterlagen teilweise noch auf Englisch übersetzt und nach Arua geschickt werden mussten.

Außerdem hatten wir noch einen Erste-Hilfe Kurs, wo ich persönlich sehr viel Spaß hatte, wie man auf den folgenden Bildern erkennen kann. 😀

Ich hatte eigentlich geplant am 18.12. in den Weihnachtsurlaub nach Hause zu fahren. Daraus wurde aber nichts, da kurzfristig der Inspektor am nächsten Tag kommen soll und wir den Container noch vor Weihnachten beladen sollten. Also blieb ich noch da. Und das Beladen sah dann so aus:

Erste Sachen werden eingeladen.
Mit einem alten Diesel-Stapler ohne Servo-Lenkung wurden die Sachen dann verladen.
Die Hälfte ist voll.

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Das war jetzt mal der Monat Dezember im Überblick. Ich wünsche euch allen gesegnete Weihnachten und einen Guten Start in das neue Jahr 2020. Ich bin momentan bis 3. Januar in Falkenstein. Vielleicht sehen wir uns ja mal – würde mich freuen 🙂

Wo geht es in Afrika hin ?

Bestimmt habt ihr die Frage auch schon gehabt. 😀 Wie ihr unten sehen könnt, wird es Uganda werden.

Flagge von Uganda

Nach fast 2 Monaten beten und Geduld haben, habe ich am Freitag die Bestätigung bekommen aus Uganda. Nun gebe ich euch ein Paar Infos über Uganda:

Hauptstadt: Kampala

Bevölkerung: ca. 36 Millionen

Landessprache: English(Amtssprache) und zahlreiche Stammessprachen wie z.B. Lugbara

Religion: ca. 90% Christen(römisch-katholisch, anglikanisch), ca. 10% muslimisch.

Partnerkirche: Anglikanische Kirche

Radio: Voice of Life

Stationen: Arua (Nordwesten), Domok (Nordosten)

Für mich geht es nach Arua. Die Stadt Arua liegt im Nordwesten von Uganda unweit der Grenze zum Kongo und zum Südsudan, in der Region, die „West Nile“ genannt wird. Arua ist mit ca. 60.000 Einwohnern das Zentrum dieser Region und auch das Zentrum für viele politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aktivitäten. Das religiöse Leben der Stadt wird geprägt durch die Katholische und Anglikanische Kirche und eine starke Präsenz des Islams. In Zusammenarbeit mit der Anglikanischen Kirche, evangelikalen Freikirchen und einheimischer Missionsbewegungen versuchen wir auf verschiedenste Weise, das Evangelium von Jesus Christus zu den Menschen zu bringen

  • durch evangelistische Einsätze in „West Nile“
  • durch den UKW-Radiosender „Voice of Life“ (Stimme des Lebens)
  • durch gemeindeorientierte Kurzbibelschulen
  • durch Literaturverbreitung, Gefängnisarbeit, Korrespondenz-Bibelkurse usw.

Darüber hinaus wollen wir helfen, dass das Gemeindeleben lebendig und ansprechend ist für Jung und Alt. Die Förderung von Kinder- und Jugendarbeit ist uns ein Anliegen genauso wie die Musik, die wir durch die Beschaffung und Wartung von Trompeten und Schulung in Blasmusik unterstützen.

Besuch in der Tropfsteinhöhle Breitscheid

Letzten Sonntag (17.11.19) war ich mit 4 Freunden, die ich durch die Jugend in Haiger kennengelernt habe, in Breitscheid in einer Tropfsteinhöhle zu Besuch. Das Höhlensystem ist das größte in Hessen und erstreckt sich momentan über 12,6 km . Höhlenforscher entdecken immer wieder neue Höhlengänge. Ich durfte an diesem Tag Gottes Schöpfung wieder mal neu bewundern. Ich wollte euch daran teilhaben lassen. Falls Ihr mal in der Nähe seid, schaut es Euch an, ich kann das echt empfehlen.

Römer 1, 20 : Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben.

Wie sieht die Heimatzentrale aus ? Das seht ihr hier ;)

Das ist unser Haupteingang 🙂
Das ist unsre Werkstatt. Da arbeite ich die meiste Zeit 🙂
Für die kleinen Leute gibt es auch einen mini Spielplatz 🙂

Wilkommen in Haiger

Am 1. Oktober startete ich einen neuen Lebensabschnitt. Indem ich Umzog nach Haiger zur Heimatzentrale von Diguna. Meine Eltern brachten mich nach Haiger und blieben noch ein paar Tage hier. Wir fühlten uns von Anfang hier echt wohl und heimisch. Wir wurden von einigen Familien zum essen eingeladen und konnten darüber mit den verschiedenen Missionaren ins Gespräch kommen. Wohlgemerkt arbeiten hier einige Missionare die auch Jahre in Afrika wahren. Sie haben echt richtig krasse storys zu erzählen richtig cool 😉

Mein erster Arbeitstag begann damit einige Papiere auszufüllen. Als ich dann in die Werkstatt kam war ich echt überrascht das ich gleich richtig mit anpacken sollte. Mein erstes Projekt bei Diguna startete dann sofort. Es ging um eine Holz Überdachung die abgestützt werden sollte. Mir wurde relativ schnell klar das in Afrika viele dinge nicht wie ich es kenne mit 5 facher Sicherheit berechnet werden. Am Ende sah es doch richtig gut aus und allen waren glücklich 😉

Im Rechten Bild seht ihr mich und Christoph. Er und seine Frau Heidi arbeiten normaler weise in Uganda unter dem Stamm der Iggs. Sind aber momentan zum Heimataufenthalt in Deutschland mit ihnen hab ich sehr viel Zeit am Anfang verbracht.

Des weiteren durfte ich am 12. Oktober mit zur JUMIKO in den Frankenwald. Das war ein richtig cooles Erlebnis. Es war sehr bereichernd und ermutigend für mich, die Lebensberichte der verschiedenen Missionare zuhören. Es hat mir mega Spaß gemacht, den Jugendlichen und Erwachsenen, die an unserem Stand vorbeikamen, zu berichten, was Jesus in Afrika tut und wie sie sich ganz praktisch an der Arbeit beteiligen können. Hier seht ihr nun ein Foto von Christoph, Heidi,Mir und unsrem Stand

Am 14. Oktober startete dann die erste Schulungswoche. Wir hatten verschiedenen Unterricht, z.B .Teambildung, Sprachunterricht, fremde Kultur, medizinische Ratschläge und vieles mehr. Es war eine sehr informative Zeit, die reich gesegnet war. An einem Abend schmissen wir das Programm kurzfristig um, da eine Mitarbeiterin krank wurde und eigentlich in einer Gemeinde einen Vortrag über DIGUNA mit Zeugnis halten sollte. Ich wurde angefragt, ob wir (die 4 Schulungsteilnehmer) nicht einspringen könnten mit Horst (einen der 4 Gründer von Diguna) spontan zu der Gemeinde zu fahren und diesen Vortrag zu halten. So hatten wir als kleines Team nach 1 ½ Tagen Schulung schon unseren ersten Einsatz im Missionsfeld. Dieser Abend war mega gesegnet und wir bekamen nur positives Feedback. Hier seht ihr die Schulungsgäste.

weitere Berichte Folgen 😉