Kurzes Update

Nun bin ich schon fast 7 Monate hier und es lief gefühlt alles anders, als ich gedacht habe. Ich bin aber trotzdem sehr dankbar für die Dinge, die ich hier erleben darf. Das Leben wird nicht unbedingt einfacher, je mehr die Zeit fortschreitet bis unser Herr Jesus wiederkommt. Was mich immer wieder ermutigt ist der Kontakt mit meiner Familie und Freunden.

In den letzten Wochen ist einiges passiert. Bettina´s (Frau vom Stationsleiter) Mutter ist im letzten Monat heimgegangen zu unserem Herrn Jesus Christus. Leider war es für Bettina aufgrund der ganzen Situation mit Corona unmöglich, rechtzeitig nach Hause zu fliegen. So ist sie nun seit gestern in Deutschland. Das heißt, dass wir nun den Stationsleiter als Team mehr unterstützen müssen.

Wir sind auf dem besten Weg das neue Recording – Studio fertigzustellen. Gerade schleifen wir die Fenster ab und streichen sie neu. Dann geht es weiter mit der Inneneinrichtung. Ein paar Eindrücke seht ihr hier im Bild:

Hier machen wir die Tür rahmen sauber bevor wir anfangen die Wand zu streichen
Hier stehe ich gerade in dem neuen Recording Raum ,mit dem Blick zur Tür.
Hier haben wir das letzte mal den Boden geschruppt, bevor wir dann angefangen haben die Fenster ab zu schleifen.

In meiner Freizeit nehme ich mir bewusst Zeit die Bibel zu studieren und mich fit zu halten. Da wir momentan keine Missionseinsätze machen können, bin ich die meiste Zeit auf dem Stationsgrundstück. Simon hat mir gezeigt, wie man in Uganda ein Feld bearbeitet. Er würde gern Farmer (Landwirtschaft) studieren und ist dabei, sich das Geld zusammenzusparen. Das ist sehr untypisch, da viele Ugander nicht wissen, wie man mit Geld umgeht. Ich helfe ihm nun das Feld zu bearbeiten, damit wir danach Tomaten und Karotten anpflanzen können. Durch diese praktische Arbeit fühle ich mich irgendwie der Kultur am nächsten, seit ich hierhergekommen bin.

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