Kulturchallenge

Hey ich melde mich mal wieder. Diesmal aus Rumänien.

Vor kurzem hatten wir eine sogenannte Kulturchallenge. Dazu wurden wir in 2 Gruppen eingeteilt. Keiner von den Teilnehmern wusste, wie und wo das ablaufen wird. Wir als Gruppe bekamen die Aufgabe, nur einen Rucksack für alle zu packen mit folgendem Inhalt: Zahnbürste und Bibel für jeden, ein Erste-Hilfe-Set, keine Wechselsachen, kein Geld, keine Lebensmittel, kein Handy. Am Dienstag wurden wir dann in der Nähe eines kleinen Dorfes ausgesetzt. Wir hatten dort 3 Tage zu überleben und sollten Aufgaben erledigen, die wir in Form eines Briefes bekommen haben. Manchmal sollten wir etwas über Kultur herausfinden oder mit Rumänen Gespräche suchen. Aufgrund der Corona-Situation haben wir immer kurzfristig unsere Schlafplätze erfahren. In den Vorjahren mussten die jeweiligen Gruppen sich den Schlafplatz selber suchen. Das Hauptziel war die rumänische Kultur kennenzulernen, aber auch zu erleben, wie Gott versorgt, wenn man mit „Nichts“ unterwegs ist. Nach den 3 Tagen haben wir die andere Gruppe dann in der nächstgrößeren Stadt getroffen. Die letzte Nacht verbrachten wir gemeinsam mit den Mitarbeitern in einer Kirchenburg, die es in Rumänien recht oft gibt.

Hier ein paar Eindrücke von der Bibelschule:

Biketour in der Umgebung.
Beim Klettersteigen im Travel weekend
Mein Teambulding Team.

Gottes Wege sind unergründlich !

Nun melde ich mich mal wieder nach langer Zeit. Es hat sich im Jahr 2021 einiges ergeben, was ich euch gerne mitteilen würde.

Ich bin seit mittlerweile über einem Jahr in Uganda und durfte viel erleben, wie Gott führt und an mir arbeitet. Ich wurde durch manche Situationen geführt, die sehr herausfordernd waren. Dadurch hat sich im Laufe der letzten Monate herauskristallisiert, dass ich doch mehr Vorbereitung auf so einen Missionseinsatz brauche, gerade um auch längerfristig gut ausgerüstet zu sein. In Absprache mit Missions- und Stationsleitung haben wir uns dazu entschlossen, dass ich Uganda verlasse und nach meinem Urlaub in Deutschland eine Weiterbildung machen werde.

DIGUNA gibt mir die Möglichkeit eine 3-monatige Bibelschule als Weiterbildung zu besuchen. Darüber freue ich mich sehr und bin dankbar dafür. Ich werde weiterhin bei der DIGUNA angestellt bleiben und nach der Bibelschule, so Gott will, wieder ausreisen. Im Moment sieht es so aus, dass ich wahrscheinlich dann in Kenia dienen werde. Die Station in Mbagathi durfte ich mir bereits einmal ansehen und für 3 Wochen mitarbeiten. Wenn Ihr weiter meinen Weg im Gebet und anderweitig unterstützen möchtet, ändert sich für Euch nichts.

Nun zur Bibelschule ein paar Worte. Ich werde auf eine Bibelschule von Torchbearers International (Fackelträger) gehen und zwar in Rumänien. Nun fragt Ihr euch vielleicht, warum denn ausgerechnet Rumänien?

Das ist eine Bibelschule, die ein Programm hat, dass sich Summer Mission Bible School nennt (SMBS). Es ist ein Programm, welches Leute darauf vorbereitet (theoretisch wie auch praktisch) in einem Missionsteam (aus verschiedenen Ländern und Hintergründen) den Auftrag von Jesus Christus zu erfüllen. Das wird in verschiedenen Arten praktiziert:

Outdoor-Team-Herausforderung

Eine 5-tägige Outdoor-Abenteuerwoche, in der die Schüler gezwungen sind, als Team bei einer der folgenden Aktivitäten zusammenzuarbeiten: Mountainbiking, Wandern, Hochseilgarten, Zelten, Klettern

Kulturelle Herausforderung

Ein 5-tägiger Zeitraum, in dem die Schüler vollständig in ein kulturelles Umfeld eintauchen und gezwungen sind, die fremde Kultur, in der sie untergebracht sind, zu erlernen und sich ihr anzupassen.

Missionseinsatz

Eine 5-7-tägige Missionsreise, bei der die Schüler die volle Verantwortung für die Vorbereitung und Leitung verschiedener Einsätze in dem gewählten Gebiet tragen. Einige Gruppen bleiben in Rumänien, während andere Gruppen die Möglichkeit haben, außerhalb Rumäniens in ein lokales Land wie Moldawien, die Ukraine, Bulgarien, etc. zu gehen. (durch Corona wahrscheinlich nicht in dieser Art möglich)

Das ganze Programm wird in englisch stattfinden. Falls ihr mehr Infos wollt könnt ihr gerne die Hompage besuchen :

Nun freue ich mich auf meinen kurzen Heimaturlaub. Bitte betet für eine gute Ankunft in Deutschland. Da die Bibelschule in Rumänien bereits Ende März startet und aufgrund der aktuellen Lage, wird leider für Besuche kaum Zeit sein. Das bedaure ich sehr, ich hoffe, Ihr versteht das!

LG Euer Samuel

Ein Wochenende im Niemandsland

Wie in meinem Rundbrief angekündigt, schreibe ich nun einen ausführlichen Bericht über das Wochenende, was ich im Village (Niemandsland) bei der Familie meines besten Freundes hier und Langzeitmitarbeiters Simon verbringen durfte.

Los ging es am 9.10.2020 (Unabhängigkeitstag von Uganda). Leider kann ich euch kein Bild von der Straße zeigen, die da hinführt, weil ich selber gefahren bin. Aber ich versichere Euch, in Deutschland wäre das nicht einmal als Feldweg zu erkennen gewesen.

Nach der kurzen Begrüßung war erst einmal Hinsetzen, Tee trinken und Reden angesagt.

Danach ging es zum ersten Onkel von Simon, der 7 Frauen hat (das ist dort leider normal). Wir schüttelten gefühlt l00 andere Hände, dann kamen wir bei Simons Oma an. Wir haben mit ihr über frühere Zeiten geredet, über Corona, aber natürlich auch über ihren Gesundheitszustand und familiäre Dinge. Simons Oma ist 84 Jahre alt. In der Zwischenzeit wurde schon für uns das Essen zubereitet: Rindfleisch mit Enyasa (auch Super-Glue genannt). Vor dem Essen wurden noch Hände gewaschen, aber nicht so, wie wir das kennen. Die Frau kommt auf den Knien zu dir, gibt dir eine Plastikschüssel mit Seife in die Hand und gießt langsam Wasser über die Hände. Ich habe mich dabei sehr unwohl gefühlt. Eine Frau kniet vor mir, um mir die Hände zu waschen! Das Essen wird natürlich auch mit Händen gegessen.

Danach ging es dann Schlag auf Schlag. Eine Gruppe von Menschen hatte beschlossen, den Unabhängigkeitstag doch zu feiern mit selbstgemachten Trommeln (es war eigentlich verboten). Alle Frauen, Kinder und auch die Männer begannen ganz schnell ihre Kleidung zu tauschen und rannten der Menschenmenge hinter her. Natürlich war das auch interessant für mich zu sehen und ich stellte fest, dass die Dorfbewohner ziemlich gut tanzen können.

Das ist dass Haus wo wir geschlafen haben.

Nach einer sehr guten Nacht, die wir in einer traditionellen Lehmhütte (siehe Foto) verbracht haben, gab es dann Frühstück. Es gab Reis mit Cabbage (Kohl). Etwas ungewohnt, morgens so etwas zu essen, aber es hat auch sehr lecker geschmeckt.

Das ist der Baum von der Jack Frucht. Die Frucht ist so
50-60 cm.
So sieht die Jack Frucht von innen aus.

Wir haben viel Zeit am zweiten Tag in der Natur verbracht und sind ca. 20 km gelaufen. Dabei haben wir die Wasserstelle gesehen, wie auch die kleine Stadt 6 km weit entfernt. Mit den Menschen, die wir trafen konnten, wir uns unterhalten. Den Bürgermeister Region besuchten wir, um ihm zu sagen, dass ein Weißer in seinem Gebiet Urlaub macht. Dieser übliche Besuch diente auch meiner Sicherheit. Er war sehr freundlich und hat mir gleich eine Jack Frucht (siehe Bild) geschenkt. Ich dürfte mit den Leuten eine Sling Shot bauen, mit welcher man Vögel und Tauben jagt (siehe Bild). Leider war der Zeitpunkt zu früh, um Pfeil und Bogen zu bauen, mit denen in der Trockenzeit gejagt wird.

Das ist die Sling Shot
Die Wasserstelle.
So sieht die Natur dort aus. Man kann sehr gut spazieren gehen.

Das kleine Duschhaus.
Der Tisch wo normal die Schüssel steht.

Nach so einem langen und anstrengenden Tag, hat man natürlich auch ganz schön geschwitzt deswegen wurde ich aufgefordert zu duschen. Das ist nicht böse gemeint wenn die Mama kommt und dir sagt geh bitte duschen, dass hat hier mit Gastfreundschaft Zutun. Denn die Mama’s denken mit. Das war auch alles neu für mich. Natürlich war die Dusche auch nicht wie man sie aus Deutschland kennt. Es ist meistens ein kleines Häuschen (wie im Bild zu sehen). Die Inneneinrichtung ist lediglich ein Steintisch wo wenn man duschen will eine Schüssel heißes Wasser mit seife steht. (siehe Bild) Man muss dann das Wasser mit der Hand schöpfen und über sich schöpfen.

Jetzt folgen noch ein paar Fotos:

Die Afrikanische Toilette.
Die Küche mit dem Trinkwasserkanister.
Familien essen aus einem Topf mit der Hand.
Die Afrikanische Zahnbürste.

Kurzes Update

Nun bin ich schon fast 7 Monate hier und es lief gefühlt alles anders, als ich gedacht habe. Ich bin aber trotzdem sehr dankbar für die Dinge, die ich hier erleben darf. Das Leben wird nicht unbedingt einfacher, je mehr die Zeit fortschreitet bis unser Herr Jesus wiederkommt. Was mich immer wieder ermutigt ist der Kontakt mit meiner Familie und Freunden.

In den letzten Wochen ist einiges passiert. Bettina´s (Frau vom Stationsleiter) Mutter ist im letzten Monat heimgegangen zu unserem Herrn Jesus Christus. Leider war es für Bettina aufgrund der ganzen Situation mit Corona unmöglich, rechtzeitig nach Hause zu fliegen. So ist sie nun seit gestern in Deutschland. Das heißt, dass wir nun den Stationsleiter als Team mehr unterstützen müssen.

Wir sind auf dem besten Weg das neue Recording – Studio fertigzustellen. Gerade schleifen wir die Fenster ab und streichen sie neu. Dann geht es weiter mit der Inneneinrichtung. Ein paar Eindrücke seht ihr hier im Bild:

Hier machen wir die Tür rahmen sauber bevor wir anfangen die Wand zu streichen
Hier stehe ich gerade in dem neuen Recording Raum ,mit dem Blick zur Tür.
Hier haben wir das letzte mal den Boden geschruppt, bevor wir dann angefangen haben die Fenster ab zu schleifen.

In meiner Freizeit nehme ich mir bewusst Zeit die Bibel zu studieren und mich fit zu halten. Da wir momentan keine Missionseinsätze machen können, bin ich die meiste Zeit auf dem Stationsgrundstück. Simon hat mir gezeigt, wie man in Uganda ein Feld bearbeitet. Er würde gern Farmer (Landwirtschaft) studieren und ist dabei, sich das Geld zusammenzusparen. Das ist sehr untypisch, da viele Ugander nicht wissen, wie man mit Geld umgeht. Ich helfe ihm nun das Feld zu bearbeiten, damit wir danach Tomaten und Karotten anpflanzen können. Durch diese praktische Arbeit fühle ich mich irgendwie der Kultur am nächsten, seit ich hierhergekommen bin.

Trotz Corona weiter treu arbeiten.

Ich muss mich entschuldigen, in der letzten Zeit hab ich ein bisschen die Website vernachlässigt. Das liegt daran, dass wir sehr viel arbeiten und des Öfteren die Kraft fehlt, mich an den Rechner zu setzen.

Was ist in der letzten Zeit passiert?

  • Wir haben einen Teil unseres Geländes betoniert. Da unsere Station auf einem Berg liegt, hat das schon sehr lange gedauert.
  • Dann hatten wir ein paar kleine Sturmschäden, die behoben worden sind. In dem Bild sieht man z.B. wie ich einen Dachsturz zusäge.
  • Weiterhin haben wir unsre Autos repariert. Diese sind meistens über 40 Jahre alt, da gibt es natürlich immer was zu tun.
  • Desweiteren haben wir unsere großen 2500 Liter Wassertanks gereinigt.
  • In letzter Zeit waren wir 2 x in Kampala, der Hauptstadt, denn mittlerweile habe ich jetzt mein Work Permit und meinen ugandischen Führerschein.
  • Ganz aktuell arbeiten wir am Bau eines neuen Recording Studios für das Radio Voice of Life. Ich mache meinen Diguna-internen Führerschein und natürlich fallen die täglichen Arbeiten auch an.

Die Corona-Situation ist momentan ungewiss, in den letzten Wochen wurde die ersten Todesfälle bekannt. Der Lockdown ist zwar aufgehoben, allerdings sind gewisse Dinge nicht möglich, wie z. B. – Kirchenbesuche – größere Zusammentreffen (auch keine Missionseinsätze) – geschlossene Grenzen und Flughäfen.

Beton arbeiten auf dem Gelände
Beim Dachsturz schneiden
In unsrer Freizeit haben wir das Container- Haus, dass Diguna gehört, in Kampala besucht.
Hier warte ich auf meinen Führerschein
Beim Ziegeln aussortieren
Hier Laden wir die Frisch gebrannten Ziegel ab. (ca. 2000 Ziegel) . Natürlich alles mit der Hand.
Hier starten Josef ( linkshinten) und Alex (rechtshintern) gerade die Mauer arbeiten, für das neue Recording studio.

Gottes Wege sind Unergründlich ;) !

Ich möchte euch gern ein Zeugnis erzählen von einem Jungen Mann sein Namen ist Baiti Adam. Wir haben ihn zum ersten Mal im Arua Prison kennengelernt. Weswegen er ins Gefägnis gekommen ist, wissen wir heute noch nicht. Wir haben ihn nie gefragt. Im Gefängnis hat er an unseren Bibelstunden teilgenommen und war fast jeden Dienstag-Nachmittag anwesend.

Während seiner Zeit im Gefängnis hat er alle 21 Bibel-Korrespondenz Hefte, den“ Emmaus-Kurs“, absolviert. Das schafft man nur, wenn man dran bleibt, und es ernst meint. Am Anfang fiel Adam nicht besonders auf, aber mit der Zeit haben wir ihn schätzen und lieben gelernt. Er ist ein sympathischer, fröhlicher junger Mann, der Jesus lieb hat. Kurz vor seiner Entlassung aus dem Gefängnis im September, hat er noch an unserem Finanztraining teilgenommen, das wir im Gefängnisanbieten. Alles in allem eine recht gewöhnliche Story, wie wir sie oft im Gefängnis erleben.

Bevor er entlassen werden sollte, machte Adam sich große Sorgen, was denn nach dem Gefängnis aus ihm werden sollte. Wie soll er Arbeit finden? …wo soll er wohnen? Er war vom moslemischen Glauben zu Jesus konvertiert was einen regelmäßigen Gottesdienst-Besuch schwierig gestaltet, da er aus einer muslimischen Gegend stammte . Nun war es dann soweit….

Die Gefängnistüren öffneten sich und Adam war ein freier Mann. Wir haben eine Weile nichts von ihm gehört, aber unser Gebet war, dass er eine Gemeindefindet wo er im Glauben wachsen kann, und dass er Arbeit findet um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Meistens verlieren wir die Ex-Prisoner nach der Entlassung aus den Augen. Nach ein paar Woche hörten wir von Ronnie, mit dem wir das Finanztraining machen, dass Adam in einer kleinen Krankenstation arbeitet, in der Nähe der Calvary Chapel, dass ist die Gemeinde die wir normal jeden Sonntag besuchen, und das Adam vielleicht in den Gottesdienst kommen würde. Wir haben gebetet, dass er tatsächlich kommt, und als wir nach dem Gottesdienst ihn tatsächlich gesehen haben, haben wir uns so gefreut. Das war so toll…..

Wir fragten ihn, wie er denn zur Calvary Gemeinde gekommen sei. Adam sagte, er sei mit Billy Riddle da. Das war eine ziemliche Überraschung, denn Billy Riddle ist ein amerikanischer Missionar, der mit konvertierten Muslimen arbeitet. Adam und Billy kannten sich aber vorher nicht. Als wir Adam fragten, wie er denn zu Billy gekommen sei, erzählte er, dass die Nachbarin von Pastor Davidn(er ist der Hauptamtliche Pfarrer der Calvary Chapel) in seine Behandlung gekommen wäre und als sie erfuhr, dass er ein konvertierter Muslim ist, hat sie in mit Billy bekannt gemacht. Das ist schon ein Wunder an sich….sie treffen sich jetzt einmal in der Woche zum Bibelstudium. Das nächste Wunder war, dass Adams ehemaliger Boss ihn angerufen hat nachdem er aus dem Gefängnis kam und meinte: Du bist so ein guter Krankenpfleger. Ich möchte, dass du wieder für mich arbeitest! Und so arbeitet Adam genau an der alten Stelle wieder, bevor er ins Gefängnis kam. So etwas ist sehr ungewöhnlich.

Aber das größte Wunder ist dieser Hintergrund: Bevor Adam ins Gefängnis kam, traf er vor mehr als zwei Jahre Bettinas Gebetspartnerin Becky, die in seine Behandlung kam. Im Gespräch mit ihr, hat er JESUS sein Leben übergeben. Kurz darauf kam er ins Gefängnis. Becky und die Mädels von der Kirche waren sehr traurig darüber. Gerade hat er Jesus sein Leben anvertraut, und nun das. Becky meinte aber, wer weiß…vielleicht ist es Gottes Plan, und ER macht mit ihm im Gefängnis weiter. Bettina hatte keine Ahnung, dass ihre Gebetspartnerin daran beteiligt war, dass Adam zum Glauben kam. Becky hatte keine Ahnung, dass Bettina mit Adam zwei Jahre lang im Gefängnis Bibelstunden abgehalten hat, und beide hatten keine Ahnung, was Gott mit Adam nach dem Gefängnisaufenthalt vor hatte…..

Dies ist eine Geschichte von einem jungen Christen, der erlebt, dass JESUS immer die Antwort ist, und dass ER einen Plan für ihn hat. Gott ist der gleiche ob im Gefängnis oder außerhalb. Adam gehört jetzt zur Familie der Calvary Chapel und wir sind neugierig was JESUS als nächstes mit ihm vorhat. Uns hat dieses Zeugnis so ermutigt. Und als Bettina es im Gefängnis erzählt hat, was JESUS für Adam getan hat, hat es die Jungs so ermutigt, daß GOTT auch einen Plan für sie hat, sei es im Gefängnis oder außerhalb. Das Zeugnis von Adam wollten wir gerne mit Euch teilen, und hoffen, dass es Euch ebenso ermutigt wie uns. Es ist es wert hier zu sein….trotz aller Herausforderungen und Schwierigkeiten. Und die Geschichte von Adam ermutigt uns weiter zu machen.

Bei uns geht der Lockdown weiter. Deshalb können wir momentan nicht ins Gefägnis gehen, um zu predigen.

DIGUNA und Corona

Du möchtest wissen, was wir in der Coronazeit in Uganda tun ? Hier gibt es ein kleines Video dazu!

Die Videos der anderen Stationen findet ihr hier !

  1. Mbagathi in Kenia

2. Aweil Südsudan

3. Aru Kongo

4. Tinderet Kenia

Was machen wir in Zeiten von Corona?

In den Zeiten, wo wir momentan das Gelände nicht unbedingt verlassen sollten, beschäftigen wir uns mit Instandhaltungsmaßnahmen an Autos und Gebäuden. Des Weiteren schulen wir uns zu verschiedenen Themen. Hier ein Beispiel: Ronny (links im Bild) arbeitet mit uns im Gefängnis und hat ein christliches Finanztraining erarbeitet. Wir haben die Chance genutzt und in der Zeit vom 6. bis 10. April dieses Seminar durchgeführt. (siehe Bilder).

Das sind alle Teilnehmer vom Finanzseminar (von links nach rechts: Samuel,Ronny,Simon,Bettina,Akisu,Dickson)
Das ist Ronny
Das ist der alte Motor von unsrem Minitry Auto. Wir haben einige Einstellungen daran vorgenommen.
Hier baue ich gerade ein Teil vom Unterbodenschutz wieder ein. Ich habe die Schweißnähte erneuert da diese gebrochen waren.

.

.

Ein anderes Projekt ist die Erarbeitung eines neuen Programms für Sonntagsschullehrer. Dabei sollen die Teilnehmer lernen, selbst wieder Sonntagsschullehrer in ihren Gemeinden auszubilden. In den Gemeinden hier gibt es sehr viele Kinder, aber wenig Lehrer, die die Kinder zur Sonntagsschule unterrichten können.

Wir dürfen Krankenhäuser besuchen und geben dort bei dem Aufsichtspersonal kleine Gospel-of- John-Bücher (Johannes-Evangelium) ab, damit sie verteilt werden können.

Durch die strengen Corona Beschränkungen verlieren viele Menschen hier ihre Arbeit und müssen dadurch oft hungern. Wir versuchen ihnen zu helfen und so das Evangelium weiterzugeben.

Ein kleiner Einblick in die Tierwelt von Uganda

Wenn wir nach Kampala (Hauptstadt von Uganda) reisen, fahren wir immer an einem Nationalpark vorbei. Manchmal hat man die Chance das eine oder andere Tier zu sehen. Und das ohne Eintritt zu bezahlen!

Ein Krokodil bekommt man eher selten zu sehen.
Häufig sitzen oder laufen die Affen am Straßenrand.
Ein Warzenschwein mit Jungtieren im Schlepptau!
Suchbild: Wo sind die Nilpferde?
Geckos sind man hier ganz oft.
Leider kenne ich den Namen dieses Vogels nicht, der vor seinem Nest sitzt.
Ein seltener Anblick: eine Elefantenherde.

Auch hier in Uganda gelten Einschränkungen des alltäglichen Lebens: Mehr als 5 Personen dürfen sich nicht mehr treffen. Deshalb können wir im Moment keine Einsätze mehr machen. Deshalb versuchen wir jetzt Dinge zu erledigen, für die sonst keine Zeit ist. Einige Einsätze bereiten wir zumindest vor. Deswegen kann ich Euch leider davon im Moment nichts Neues berichten.

Hinweis: Ich schreibe regelmäßig (so alle 3 Monate) Rundbriefe. Wenn Ihr Interesse habt, könnt Ihr Euch diesen herunterladen oder Ihr abboniert ihn einfach hier über meine Website. Wenn es Probleme gibt, dann schreibt mir mir einfach eine Mail unter info@schlosserfundi.de